Fonds Sexueller Missbrauch

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Abbau von Wartezeiten für Anträge auf Hilfeleistungen aus dem Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich

Die langen Wartezeiten im Fonds Sexueller Missbrauch (FSM) bedeuten für Antragstellende eine große Belastung. Aus diesem Grund wird mit aller Kraft daran gearbeitet, die Wartezeit für alle Antragstellenden zu verkürzen.

Ziel ist es, für alle Anträge eine Bearbeitungszeit von wenigen Monaten zu erreichen. Für die seit August 2018 neu eingegangenen Anträge ist das bereits gelungen. Gleichzeitig lagen bis zum Herbst 2019 noch zahlreiche unbearbeitete Erstanträge vor, die in der Zeit bis Juli 2018 neu eingegangen sind. Diese Anträge wurden im August und September 2019 gesichtet. Alle Antragstellenden haben, sofern die Voraussetzungen dafür vorlagen, einen Bescheid erhalten, in dem festgestellt wird, dass sie Betroffene sexuellen Missbrauchs im familiären Bereich sind und grundsätzlich Leistungen aus dem FSM erhalten können. Soweit keine Besonderheiten in der Sach- und Rechtslage bestanden und alle erforderlichen Unterlagen zur Entscheidung vorlagen, wurden über die beantragten Leistungen entschieden. Bei den nicht entscheidungsreifen Leistungen wurden die Antragstellenden gebeten, ihren Unterstützungsbedarf zu konkretisieren oder zu aktualisieren. Auf diese Weise wurden innerhalb von zwei Monaten rund 1.700 Anträge bearbeitet.

Für diese dringlichste Maßnahme zum Abbau von Wartezeiten wurden alle Kräfte in der Geschäftsstelle des FSM gebündelt. Seit Abschluss dieser Maßnahme konzentriert sich die Geschäftsstelle auf Änderungs-/ Ergänzungsanträge, die ebenfalls schon sehr lange auf die Bearbeitung warten. Diese Anträge werden seit November 2019 prioritär bearbeitet. Gleichzeitig werden kontinuierlich die neu eingehenden Anträge sowie Rechnungen zu bewilligten Leistungen bearbeitet.

Änderungs- und Ergänzungsanträge – ebenso wie Erstanträge – werden chronologisch nach Eingangsdatum bearbeitet. Da jeder Antrag individuell geprüft wird und der Aufwand dafür unterschiedlich groß ist, kann keine genaue Prognose zur Bearbeitungsdauer abgegeben werden. Derzeit stammt der älteste noch unbearbeitete Folge- bzw. Änderungsantrag aus Juli 2018 (Stand: 24.01.2020). Es wird alles darangesetzt, diesen Rückstand so schnell wie möglich aufzuarbeiten.

Kontakt

Wenn Sie

  • Fragen zum Thema sexueller Missbrauch haben,
  • allgemeine Auskünfte zur Antragstellung beim Ergänzenden Hilfesystem wünschen,
  • Informationen zu Beratungsangeboten benötigen oder
  • eine Rückmeldung zu Ihren Erfahrungen mit der Antragsstellung beim Ergänzenden Hilfesystem geben möchten,

wählen Sie bitte die kostenlose Telefonnummer 0800 400 10 50.

Die Beraterinnen und Berater von Hilfetelefon Sexueller Missbrauch  (www.beauftragter-missbrauch.de/hilfe/hilfetelefon) sind erfahrene Fachleute aus den Bereichen Psychologie und Pädagogik und verfügen über jahrelange Erfahrung in der Unterstützung von Menschen mit sexuellen Gewalterfahrungen.

  • 0800 400 10 50

Sprechzeiten

Montags: 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Dienstags: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Mittwochs: 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Donnerstags: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Freitags: 9:00 Uhr - 14:00 Uhr

 

Außerdem können Sie sich auch bei der Anlaufstelle für Betroffene von organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt berta (www.nina-info.de/berta)  beraten lassen. Ihr Anruf ist auch hier kostenlos und anonym. Die Telefonnummer ist die 0800 305 07 50

 

Wenn Sie konkrete Fragen zu Ihrem Antrag haben, wählen Sie bitte die Telefonnummer 030 18555-1988.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle Fonds Sexueller Missbrauch beraten Sie gerne.

  • 030 18555-1988

Sprechzeiten

Di: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Mi: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Do: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Jedoch nicht an Feiertagen und am 24. und 31. Dezember