Fonds Sexueller Missbrauch

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Antragsformulare

Ab sofort gibt es zwei unterschiedliche vollständig überarbeitete Antragsformulare. Bei der Erstellung wurden die Anregungen von Betroffenen, Expertinnen und Experten sowie die der Geschäftsstelle Fonds Sexueller Missbrauch aufgenommen und umgesetzt.

Bitte verwenden Sie das für Sie zutreffende Formular und senden dieses ausgefüllt und unterschrieben entweder per Post an

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben
Referat 505 – Geschäftsstelle FSM
Auguste-Viktoria-Str. 118
14193 Berlin

oder als Scan per Email an kontakt-fsm@bafza.bund.de. Achten Sie bitte darauf, dass bei der Einreichung per Email der Anhang eine Dateigröße von 10MB nicht überschreitet.

Beachten Sie bitte, dass die in dem Formular angegebene Anschrift nicht mehr aktuell ist. Die Formulare werden derzeit überarbeitet.

Betroffene, die im familiären Umfeld sexuell missbraucht wurden, nutzen für die Antragstellung den "Antrag auf Hilfeleistungen aus dem Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich".

Bitte beachten Sie, dass das Öffnen des Antragsformulars aufgrund der Dateigröße etwas Zeit in Anspruch nehmen kann.

„Folgeanträge“ sind formlos auf dem Postweg unter Angabe der Persönlichen Anonymisierungsnummer (PAN) und mit Originalunterschrift möglich. Das Antragsformular muss nicht erneut ausgefüllt werden.

 

Betroffene, die sexuellen Missbrauch im institutionellen Umfeld erlitten haben, nutzen für die Antragstellung den "Antrag auf Hilfeleistungen aus dem Ergänzenden Hilfesystem für den institutionellen Bereich".

Bitte beachten Sie, dass das Öffnen des Antragsformulars aufgrund der Dateigröße etwas Zeit in Anspruch nehmen kann.

„Folgeanträge“ sind formlos auf dem Postweg unter Angabe der Persönlichen Anonymisierungsnummer (PAN) und mit Originalunterschrift möglich. Das Antragsformular muss nicht erneut ausgefüllt werden.

 

Personen, die von sexuellem Missbrauch im familiären Umfeld und in einer Institution betroffen sind, können sich aussuchen, welches der beiden Antragsformulare sie für die Antragstellung nutzen möchten. Um ihre Mehrfachbetroffenheit im Antrag darzulegen, können sie die Freifelder (u. a. „Raum für weitere Erklärungen“) nutzen.

 

Mit den neuen Antragsformularen sollen die Antragstellerinnen und Antragsteller eindeutig und transparent über die Hilfeleistungen und das Antragsverfahren informiert werden. Es wird genau aufgeführt, welche Unterlagen dem Antrag beigefügt werden sollten.

Antragstellung beim Fonds Sexueller Missbrauch

Antragstellung

Mit dem Antragsformular "Antrag auf Hilfeleistungen aus dem Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich" können Betroffene von sexuellem Missbrauch im familiären Bereich Hilfeleistungen bis zu 10.000 Euro aus dem Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich beantragen.

Menschen mit Behinderung können darüber hinaus Mehraufwendungen bis zu einer Höhe 5.000 Euro beantragen, die notwendig und angemessen sind, damit sie die Hilfeleistungen auch tatsächlich in Anspruch nehmen können (z.B. Assistenz, erhöhte Mobilitätskosten).

Anträge können weiterhin gestellt werden.

Wer kann Leistungen beantragen?

Antragsberechtigt beim Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich sind Betroffene, die als Kinder oder Jugendliche sexuell missbraucht wurden, also zum Tatzeitpunkt minderjährig waren.

Zeitliche Voraussetzung ist, dass die Tat zwischen dem 23. Mai 1949 (Gründung der Bundesrepublik) bzw. 7. Oktober 1949 (Gründung der Deutschen Demokratischen Republik) und vor dem 30. Juni 2013 (Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung der Rechte von Opfern sexuellen Missbrauchs - StORMG) begangen wurde.

Örtliche Voraussetzung ist, dass die Tat auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland bzw. der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik begangen wurde.

Beratungssuche

Für die Beratung und Unterstützung bei der Antragstellung beim „Fonds Sexueller Missbrauch“ wird fortlaufend das Netz der Beratungsstellen erweitert. In jedem Bundesland gibt es durch die Geschäftsstelle des Fonds speziell geschulte Beraterinnen und Berater, an die sich Betroffene wenden können. Betroffene können sich an jede auf der Karte aufgeführte Beratungsstelle wenden.

Antragsverfahren im familiären Bereich

Das Schaubild zeigt das Antragsverfahren im familiären Bereich.
Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Ansicht zu vergrößern.
Das Schaubild zeigt das Antragsverfahren im familiären Bereich. Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Ansicht zu vergrößern.

Der/die Antragsteller/in bzw. die im Antrag angegebene bevollmächtigte Kontaktperson (folgend: Kontaktperson) erhält nach der Antragstellung von der Geschäftsstelle eine Eingangsbestätigung und eine persönliche Anonymisierungsnummer (PAN) zugeschickt.

Die Geschäftsstelle fragt ggf. bei Antragstellern/innen bzw. der Kontaktperson nach, falls der Antrag nicht vollständig ist. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn nicht alle Unterschriften vorhanden sind, die gesetzliche Vertretung unklar ist oder Angaben komplett fehlen, die die Clearingstelle zur Beratung dringend benötigt (z.B. keine Angaben zum Alter, Zeitraum der Tat/en oder zu beantragten Leistungen).

Anschließend wird der Antrag in der Geschäftsstelle insoweit gewünscht anonymisiert. Das bedeutet, dass alle personenbezogenen Daten (Name, Adresse, Versicherungsnummern etc. und Namen anderer Personen aus dem persönlichen Umfeld sowie Täternamen) unkenntlich gemacht werden. Die personenbezogenen Daten der Antragsteller/innen werden nur von wenigen Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeitern der Geschäftsstelle gesehen. Die Anträge werden in der Geschäftsstelle verschlossen aufbewahrt. Die Geschäftsstelle achtet bei jedem Verfahrensschritt darauf, dass außer den damit betrauten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern niemand unbefugt Zugriff auf die Anträge und Daten hat.

Im Fonds Sexueller Missbrauch (FSM) werden die Anträge von der Geschäftsstelle des FSM unterschiedlich schnell bearbeitet. Das liegt daran, dass zum Teil Nachfragen zu den Anträgen erforderlich sind und die Geschäftsstelle über Anträge, die keine Schwierigkeiten in der Sach- und Rechtslage aufweisen, eigenständig entscheiden kann (Veröffentlichung mit Leitlinien für die Gewährung von Leistungen aus dem FSM vom 12.12.2016). Die weiteren Anträge werden – insoweit gewünscht anonymisiert – der unabhängigen Clearingstelle zur Beratung vorgelegt. Die Geschäftsstelle und Clearingstelle beachten bei der Beurteilung jedes einzelnen Antrags die Vorgaben der Leitlinien zur Gewährung von Leitlinien aus dem Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich.

Nach der Beratung von Anträgen durch die Clearingstelle überprüft die Geschäftsstelle die Entscheidung auf Ermessensfehler und Vereinbarkeit mit höherrangigem Recht sowie auf Übereinstimmung mit den Leitlinien.

Die Geschäftsstelle verfasst und übersendet die Leistungsentscheidung an die Antragstellerin/den Antragsteller bzw. die genannten Kontaktperson. Bei der Leistungsentscheidung handelt es sich um einen Verwaltungsakt in Form eines Bescheides.

Falls noch weitere Angaben zur Beurteilung des Antrags benötigt werden, erfragt die Geschäftsstelle diese bei der Antragstellerin/dem Antragsteller bzw. der Kontaktperson.

Gegen eine ablehnende Entscheidung können Antragstellende innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich oder zur Niederschrift Widerspruch beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Auguste-Viktoria-Str. 118 in 14193 Berlin, erheben.

Ändern sich Tatsachen und Umstände nach der ergangenen Entscheidung oder auch während der Bearbeitungsdauer, kann dies der Geschäftsstelle schriftlich unter Angabe der PAN mitgeteilt werden.

Aufgrund der Vielzahl der eingegangenen Anträge beträgt die Bearbeitungsdauer derzeit mehrere Monate.

Die Leitlinien mit dem Stand März 2018 können Sie hier einsehen:

Bitte beachten Sie, dass das Öffnen der Leitlinien aufgrund der Dateigröße etwas Zeit in Anspruch nehmen kann.

Antragstellung im institutionellen Bereich

Antragstellung

Betroffene, die in ihrer Kindheit oder Jugend in Institutionen sexuell missbraucht wurden, können mit dem Antragsformular auch Anträge auf Hilfeleistungen bis zu 10.000 EUR stellen. Die von diesen Betroffenen beantragten Hilfeleistungen werden jedoch nicht aus dem Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich finanziert, sondern von den verantwortlichen Institutionen selbst bewilligt und bezahlt. Institutionelle Anträge können nur bearbeitet werden, soweit sich die Institutionen am Ergänzenden Hilfesystem beteiligen.

Aktuell beteiligen sich folgende Institutionen am EHS:

  • Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK) (bis 31.12.2023)
  • Deutsches Rotes Kreuz (DRK) (bis zur Reform des OEG)
  • Arbeiterwohlfahrt (AWO) (bis 31.12.2020)
  • SOS-Kinderdorf e.V. (bis auf Weiteres)
  • DAK Gesundheit (bis auf Weiteres)
  • Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke Bundesverband e.V. (bis auf Weiteres)
  • Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) (bis 31.12.2020)
  • Internationaler Bund (IB) (bis 31.12.2020)
  • Ringe deutscher Pfadfinderinnen und Pfadfinderverbände e.V. (bis auf Weiteres)
  • Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) (bis auf Weiteres)
  • Deutsche Rentenversicherung Bund (bis 31.12.2021)
  • Freie und Hansestadt Hamburg (bis 31.12.2021)
  • Land Brandenburg (BRD) (bis auf Weiteres)
  • Hessen (bis auf Weiteres)
  • Evangelische Kirche Deutschland inklusive Diakonie Deutschland (bis 31.12.2023)
  • Nordrhein-Westfalen (bis auf Weiteres)
  • die Deutsche Bischofskonferenz (bis auf Weiteres)
  • das Land Berlin (bis 31.12.2023)

Mit Institutionen, deren Beteiligung derzeit noch zeitlich befristet ist, werden fortlaufend Verhandlungen zur Verlängerung bzw. Entfristung ihrer Beteiligung geführt. Nach erfolgreichem Abschluss solcher Verhandlungen wird die Liste umgehend aktualisiert. Sie können somit auch dann noch einen Antrag stellen, wenn die Beteiligung der betreffenden Institution in Kürze ausläuft. Insgesamt gilt bei abgelaufenen Fristen, dass ein Antrag zwar nicht mehr neu gestellt werden kann, jedoch vor Fristablauf gestellte Anträge weiterhin bearbeitet werden.

Folgende Institutionen haben sich in der Vergangenheit am EHS beteiligt:

  • der Deutsche Olympische Sportbund
  • der Freistaat Sachsen (bis zum 31.08.2016)
  • das Land Schleswig-Holstein (bis zum 31.08.2016)
  • das Land Baden-Württemberg (bis zum 31.08.2016)
  • der Freistaat Bayern (bis zum 31.08.2016)
  • der Freistaat Thüringen (bis zum 31.08.2016)
  • das Saarland (bis zum 31.08.2016)
  • das Land Rheinland-Pfalz (bis zum 31.08.2016)
  • das Land Niedersachsen (bis zum 31.08.2016)
  • das Land Mecklenburg-Vorpommern (bis zum 31.08.2016)
  • der Deutsche Kinderschutzbund (bis 31.12.2019)
  • der Deutsche Caritasverband (bis 31.12.2019)
  • das Land Nordrhein-Westfalen (bis 31.12.2019)
  • die Freie Hansestadt Bremen (bis 31.12.2018)
  • die Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken (bis 31.05.2019)

Die allgemeinen Voraussetzungen für die Beantragung von Leistungen aus dem Ergänzenden Hilfesystem im institutionellen Bereich decken sich mit denen im familiären Bereich. Für die Beratung und Unterstützung bei der Antragstellung können Sie sich an die Beratungsstellen auf der Karte wenden.



Antragsverfahren im institutionellen Bereich

Das Schaubild zeigt das Antragsverfahren im institutionellen Bereich.
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Das Antragsverfahren im familiären Bereich unterscheidet sich jedoch wesentlich von dem Verfahren im institutionellen Bereich. Im familiären Bereich bewilligt der Bund die Leistungen, die aus Mitteln des Fonds Sexueller Missbrauch im familiären Bereich finanziert werden. Im institutionellen Bereich bewilligen und finanzieren die verantwortlichen Institutionen selbst die Leistungen.

Die Anträge im institutionellen Bereich nimmt die Geschäftsstelle Fonds sexueller Missbrauch im familiären Bereich entgegen. Formal handelt es sich um einen Antrag an die Institution.

Nach Antragseingang fragt die Geschäftsstelle des Fonds gegebenenfalls bei der Antragstellerin/dem Antragsteller bzw. der Kontaktperson nach, falls der Antrag nicht vollständig ist oder aus dem Antrag nicht hervorgeht, in welcher Institution der Missbrauch stattfand.

Bevor der Antrag an die Institutionen übersandt werden kann, wird dafür durch die Geschäftsstelle eine gesonderte Einwilligungserklärung von den Antragstellern abgefragt.

Nachdem die Einwilligung zur Übersendung vorliegt, werden neben den personenbezogenen Daten der Antragsteller/in und weiterer Personen aus dem persönlichen Umfeld der Antragsteller/in sowie Täternamen (auch bei Missbrauch im institutionellen Bereich) auf Grund datenschutzrechtlicher Vorgaben anonymisiert. Anschließend wird der anonymisierte Antrag mit einem Personendatenblatt an die entsprechende Institution zur Stellungnahme weitergeleitet.

Die Institution kann gegebenenfalls Nachfragen an die Antragsteller/innen bzw. die Kontaktpersonen stellen sowie nach dem Namen der Täters/ der Täterin fragen.

Die Stellungnahme der Institution wird zusammen mit dem Antrag der Geschäftsstelle übermittelt.

Die Stellungnahme und der anonymisierte Antrag werden den Mitgliedern der Clearingstelle zur Abgabe einer Empfehlung vorgelegt. Die Clearingstelle berät über jeden Antrag einzeln nach den Vorgaben der Leitlinien im institutionellen Bereich. Diese entsprechen den Vorgaben der Leitlinien im familiären Bereich und wurden zwischen den Institutionen, Betroffenenvertretern und dem Bund abgestimmt.

Die Entscheidung über den Antrag trifft die jeweilige Institution und teilt das Ergebnis der Geschäftsstelle zur Weiterleitung an den/die Antragsteller/innen bzw. die Kontaktperson mit.

 

Kontakt

Wenn Sie Fragen zum Thema sexueller Missbrauch haben, allgemeine Auskünfte zur Antragstellung beim Ergänzenden Hilfesystem wünschen oder Informationen zu Beratungsangeboten und Hilfe bei der Suche nach einer geeigneten Psychotherapeutin bzw. einem geeigneten Psychotherapeuten benötigen, wählen Sie bitte die kostenlose Telefonnummer 0800 400 10 50.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von N.I.N.A. e.V. - Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen - sind erfahrene Fachleute aus den Bereichen Psychologie und Sozialpädagogik.

  • 0800 400 10 50

* Ihre Telefonnummer wird nicht übermittelt.

Sprechzeiten

Montags: 9:00 Uhr - 14:00 Uhr

Dienstags: 15:00 Uhr - 20:00 Uhr

Mittwochs: 9:00 Uhr - 14:00 Uhr

Donnerstags: 15:00 Uhr - 20:00 Uhr

Freitags: 9:00 Uhr - 14:00 Uhr

Jedoch nicht an Feiertagen und am 24. und 31. Dezember

Postanschrift

Geschäftsstelle Fonds Sexueller Missbrauch
(oder nur: GStFSM)

Auguste-Viktoria-Straße 118

14193 Berlin

Formulare und Infoblätter

 

Informationsblatt zu Änderungen in der Verwaltungspraxis

Informationsblatt Verwaltungspraxis (Änderungen zum 01.03.2020)

 

Informationsblatt zur Auszahlung bewilligter Leistungen

Informationsblatt Auszahlungen

 

 

Mitteilung Bankverbindung

Mitteilung Bankverbindung am PC ausfüllbar

Mitteilung Bankverbindung vereinfacht

Falls Sie vergessen haben, uns Ihre Bankverbindung für die Erstattung der Kosten für bewilligte Leistungen mitzuteilen, können Sie das mit diesem Formular nachholen.

Sie können das Formular am PC ausfüllen. Um es anschließend bei der Geschäftsstelle einzureichen, drucken Sie es bitte aus, unterschreiben es händisch und senden es anschließend als Scan oder Foto per Email an kontakt-fsm@bafza.bund.de. Geben Sie bitte im Betreff die Bescheid-Nr. sowie den Begriff „Bankverbindung“ an.

 

Direktzahlung

Einverständnis Direktzahlung am PC ausfüllbar

Einverständnis Direktzahlung vereinfacht

Falls Sie als Antragstellende möchten, dass Leistungserbringende (z.B. Therapeutin/Therapeut) die erbrachten Leistungen direkt mit uns abrechnen, benötigen wir dazu Ihre Einwilligung in die Direktzahlung.

Bitte beachten Sie, dass für die Abrechnung im Wege der Direktzahlung in jedem Fall Belegpflicht besteht. Die Geschäftsstelle benötigt in diesem Fall ordnungsgemäße Rechnungen, die den gesetzlichen Vorgaben des Umsatzsteuergesetzes entsprechen. Die Auszahlung erfolgt ausschließlich als Überweisung. Lastschriftverfahren sind nicht möglich.

Sie können das Formular am PC ausfüllen. Um es anschließend bei der Geschäftsstelle einzureichen, drucken Sie es bitte aus, unterschreiben es händisch und senden es anschließend als Scan oder Foto per Email an kontakt-fsm@bafza.bund.de. Geben Sie bitte im Betreff die Bescheid-Nr. sowie den Begriff „Direktzahlung“ an.

 

Fahrtkosten

Formular zur Fahrtkostenabrechnung am PC ausfüllbar

Formular zur Fahrtkostenabrechnung vereinfacht

Falls Ihnen zu einer Ihnen bewilligten Leistung Fahrtkosten entstanden sind oder Ihnen Fahrtkosten als Leistung bewilligt wurden und Sie hierzu die Wegstreckenpauschale von 0,30 € je Kilometer abrechnen möchten, können Sie das Formular zur Abrechnung der Fahrtkosten verwenden. Beachten Sie hierzu bitte die Hinweise im Formular.Sie können das Formular am PC ausfüllen. Um es anschließend bei der Geschäftsstelle einzureichen, drucken Sie es bitte aus, unterschreiben es händisch und senden es anschließend als PDF-Datei per E-Mail an kontakt-fsm@bafza.bund.de. Geben Sie bitte im Betreff die Bescheid-Nummer sowie den Begriff „Fahrtkosten“ an.

 

Abtretung Vorleistung

Abtretungserklärung am PC ausfüllbar

Abtretungserklärung vereinfacht

Falls Ihnen Leistungen des Fonds als Vorleistung (z.B. gegenüber dem OEG) bewilligt wurden, ist es notwendig, dass Sie etwaige Ansprüche, die Ihnen im Rahmen des OEG für dieselben Leistungen zugesprochen werden, an den Fonds abtreten. Dies ist notwendig, weil der Fonds nur nachrangig Leistungen erbringen kann. Wenn vorrangige Ansprüche bestehen – in dem Fall Ihre Ansprüche nach dem OEG – dann sind diese für die Erstattung der Leistungen heranzuziehen. Der Fonds benötigt die Abtretungserklärung, um sich die vorgeleisteten Zahlungen von der für Ihr OEG-Verfahren zuständigen Behörde erstatten zu lassen.

 

Adressänderung

Mitteilung Adressänderung

Falls Sie umgezogen sind, künftig die Zusendung von Schreiben der Geschäftsstelle an eine Kontaktperson wünschen oder bislang die Schreiben der Geschäftsstelle über eine Kontaktperson erhalten haben, diese aber künftig direkt erhalten möchten, benötigen wir von Ihnen eine schriftliche Mitteilung der neuen Adresse.

Hierfür können Sie dieses Formular verwenden. Sie können das Formular am PC ausfüllen. Um es anschließend bei der Geschäftsstelle einzureichen, drucken Sie es bitte aus, unterschreiben es händisch und senden es anschließend als Scan oder Foto per Email an kontakt-fsm@bafza.bund.de. Geben Sie bitte im Betreff die Bescheid-Nr. sowie den Begriff „Adressänderung“ an.

Beratungssuche

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Kontakt

Wenn Sie

  • Fragen zum Thema sexueller Missbrauch haben,
  • allgemeine Auskünfte zur Antragstellung beim Ergänzenden Hilfesystem wünschen,
  • Informationen zu Beratungsangeboten benötigen oder
  • eine Rückmeldung zu Ihren Erfahrungen mit der Antragsstellung beim Ergänzenden Hilfesystem geben möchten,

wählen Sie bitte die kostenlose Telefonnummer 0800 400 10 50.

Die Beraterinnen und Berater von Hilfetelefon Sexueller Missbrauch  (www.beauftragter-missbrauch.de/hilfe/hilfetelefon) sind erfahrene Fachleute aus den Bereichen Psychologie und Pädagogik und verfügen über jahrelange Erfahrung in der Unterstützung von Menschen mit sexuellen Gewalterfahrungen.

  • 0800 400 10 50

Sprechzeiten

Montags: 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Dienstags: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Mittwochs: 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Donnerstags: 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Freitags: 9:00 Uhr - 14:00 Uhr

 

Außerdem können Sie sich auch bei der Anlaufstelle für Betroffene von organisierter sexualisierter und ritueller Gewalt berta (www.nina-info.de/berta)  beraten lassen. Ihr Anruf ist auch hier kostenlos und anonym. Die Telefonnummer ist die 0800 305 07 50

 

Wenn Sie konkrete Fragen zu Ihrem Antrag haben, wählen Sie bitte die Telefonnummer 030 18555-1988.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle Fonds Sexueller Missbrauch beraten Sie gerne.

  • 030 18555-1988

Sprechzeiten

Di: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Mi: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Do: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Jedoch nicht an Feiertagen und am 24. und 31. Dezember